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Forschungsfelder

Forschungsfelder

Die Modellierung und Simulation von realen Prozessen mit Hilfe von Computer-Ressourcen ist ein andauerndes zentrales Thema in einer stetig steigenden Anzahl an Forschungsgebieten. In Konzepten wie Industrie 4.0 oder auch Stress- bzw. Kapazitätstests für kritische Infrastrukturen (z.B. Bahnhöfe) manifestiert sich die stetig steigende gesellschaftliche und industrielle Relevanz des Themas Modellierung und Simulation.

Das SWZ bündelt instituts- und anwendungsübergreifend methodisches Wissen und Expertise im Bereich der Modellierung und Simulation, trägt mit der Konferenzreihe „International Workshop on Simulation Science” zur internationalen Sichtbarkeit in der Forschung bei, unterstützt die Institute mit Best Practice Wissen und Forschungsinfrastruktur im Bereich Modellierung und Simulation, und stellt das Know-How in Form von Technologietransfer-Angeboten Anwendern zur Verfügung.

Im Kern des Simulationswissenschaftlichen Zentrum Clausthal-Göttingen stehen die Simulation sowie deren Methodik und Anwendungen. Es gibt an der TU Clausthal und der Universität Göttingen zahlreiche Forschergruppen, die sich mit Simulationsmethoden und deren Anwendungen wissenschaftlich auseinandersetzen und sich demzufolge gut miteinander verzahnen lassen.

Die Forschung am Simulationswissenschaftlichen Zentrum Clausthal-Göttingen gliedert sich derzeit in folgende drei Projektbereiche:

Die Projektbereiche lassen sich allgemeineren Bereichen unterordnen, wenn man z.B. methodische Gesichtspunkte zugrunde legt. Um aber den integrativen Gedanken des Zentrums zu unterstreichen, wurde absichtlich auf eine solche Kategorisierung verzichtet.

Die methodischen Gesichtspunkte bleiben natürlich als verbindende und übergeordnete Elemente. Stellvertretend sei hier das Hochleistungs- und Höchstleistungsrechnen genannt. Dabei handelt es sich um ein Teilgebiet der computergestützten Simulation, dessen Bearbeitung einer extrem hohen Rechenleistung oder Speicherkapazität bedarf. Derartige Anwendungen finden sich heute in praktisch allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften; typische Bereiche sind etwa Meteorologie und Klimatologie, Astro- und Teilchenphysik, Festkörperphysik, Systembiologie, Genetik, Quantenchemie und Strömungsmechanik. Für die Spitzenforschung ist das Höchstleistungsrechnen in diesen Bereichen unverzichtbar.