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Rechencluster

Rechencluster

Frontansicht der Rechencluster-Knoten im Rackeinbau im Maschinensaal des RZ

Im September 2019 haben die Institute für Technische Chemie, für Physikalische Chemie, das Rechenzentrum der TU Clausthal und das Simulationswissenschaftliche Zentrum Clausthal-Göttingen gemeinsam einen Rechencluster, der allen Wissenschaftlern der TU Clausthal sowie Mitgliedern des SWZ für Forschungsfragestellungen zur Verfügung steht, in Betrieb genommen.

Technische Daten

Der Rechencluster besteht aus drei Knoten. Bei den drei Rechenknoten handelt es sich um 2-Sockel-Systems, die jeweils mit zwei AMD Epyc 7281 Prozessoren bestückt sind. Damit verfügt jeder Knoten über 32 physische Prozessorkerne. Zwei der Systeme sind mit jeweils 1 TB Arbeitsspeicher ausgestattet, ein System verfügt über 512 GB.

Einer der Knoten ist ohne weitere Freischaltungen für alle Mitarbeiter und Studierenden der TU Clausthal frei zugänglich. Für die beiden anderen Knoten ist eine explizite Freischaltung notwendig (siehe Kontaktdaten unten). Eine gesonderte Beantragung von Rechenzeit ist für die Nutzung des Rechenclusters nicht erforderlich.

Installierte Software

Prinzipiell kann jede wissenschaftliche Software, die entweder in Form einer Campus-Lizenz an der TU Clausthal verfügbar ist oder generell Opensource ist, auf dem Rechencluster installiert werden. Folgende Programme stehen bereits auf dem System zur Verfügung (wobei diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat):

  • Ansys v195
  • Java
  • MatLab

Zugang

  • Der Zugriff auf die Systeme erfolgt unter Linux über den SSH-Clienten des jeweiligen Systems. Unter Windows kann z.B. PuTTY für die Steuerung oder auch X2Go für die grafische Nutzung verwendet werden.
     
  • Die Netzwerkfreigabe \\nas.tu-clausthal.de\unix-home$ wird auf den Rechenknoten als Home-Verzechnis eingeblendet. (Weitere Informationen zur Nutzung der RZ-Dateiablage siehe DokuWiki.)
     
  • Der Zugriff per PuTTY und auf Dateiebene über die Netzwerkfreigabe ist nur aus dem Netz der TU Clausthal oder alternativ über eine VPN-Verbindung möglich.
     
  • Der Rechenknoten as.rz.tu-clausthal.de steht allen Studierenden und Mitarbeitern der TU Clausthal ohne weitere Registrierung zur Verfügung. Für die anderen beiden Knoten ist eine explizite Freischaltung erforderlich. Eine Anfrage hierzu kann formlos per E-Mail an support@rz.tu-clausthal.de erfolgen und bedarf keiner weiteren Begründung.
     
  • Aufgrund der begrenzten Größe des Systems und um den Zugang nicht unnötig kompliziert zu gestalten, verfügen die Rechenknoten über kein Batch-System zur Zuweisung von Rechenleistung. Wenn größere Rechenzeitkontingente oder die verlässlichere Verfügbarkeit bestimmter Rechenleistungen verlangt wird, so kann z.B. auf den HLRN zurückgegriffen werden.

Pressemitteilung der TU Clausthal vom 12.9.2019

Funktionierende TU-interne Kooperation (von links): Frank Ebeling, Juniorprofessorin Nina Gunkelmann, Dr. Marco Drache, Christian Marg und Dr. Alexander Herzog im Maschinensaal des Rechenzentrums. Foto: RZ/TUC

Digitalisierung: Neuer Rechencluster in Betrieb

Chemie, Simulationswissenschaftliches Zentrum und Rechenzentrum nutzen gemeinsam leistungsstarken zentralen Rechenserver

Bei Digitalisierung ist oftmals von einem Querschnittsthema die Rede, für das an Universitäten Synergien genutzt werden sollen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt ein Gemeinschaftsprojekt, das von dem Institut für Technische Chemie und dem Simulationswissenschaftlichen Zentrum (SWZ) an der TU Clausthal initiiert worden ist. Ein halbes Dutzend Institute und Einrichtungen nutzen mittlerweile im Verbund einen leistungsstarken zentralen Compute-Server. Weitere Nutzer sind im gerade gestarteten Verbund willkommen. [...]

Vollständige Meldung siehe: TU-Homepage

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